Zur Einordnung Ihrer Ergebnisse können Sie diese mit früheren Erhebungen vergleichen. Sofern Sie maßgebliche Verschlechterungen feststellen, sollten Sie Verbesserungsmaßnahmen einleiten und sich gegebenenfalls Unterstützung bei Ihrem Spezialberater oder bestandsbetreuenden Tierarzt holen.

Eine andere Möglichkeit stellt die Einordnung Ihrer Ergebnisse aus der betrieblichen Eigenkontrolle mit einem Orientierungsrahmen bestehend aus Ziel- und Alarmwerten dar. Dieser unter Experten abgestimmte Vorschlag ermöglicht Ihnen die Einschätzung, ob Ihr Bestand im „grünen Bereich“ (Zielbereich) liegt oder ob kurzfristiger (Alarmbereich) oder mittelfristiger (Frühwarnbereich) Handlungsbedarf zur Verbesserung der Tierwohlsituation auf dem Betrieb besteht.

Balkengrafik mit Definition von Ziel- und Alarmbereich

Die Ergebnisse einzelner Indikatoren sollten Sie dabei nicht isoliert betrachten, sondern stets die Gesamtsituation berücksichtigen. Denn teilweise beeinflussen sich die Indikatoren wechselseitig.
Im Bedarfsfall ist mit Unterstützung fachkundiger Beratung eine sinnvolle Reihenfolge der aufzuarbeitenden Problempunkte festzulegen.

Die Ziel- und Alarmwerte für die vorgeschlagenen Indikatoren sind auf der KTBL-Website veröffentlich, hier die Ziel- und Alarmwerte für Mastrinder (.pdf).

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Zuletzt geändert: Mittwoch, 31. März 2021, 09:31