Zungenrollen und -schlagen gehören zu Verhaltensabweichungen oder Verhaltensstörungen; diese deuten darauf hin, dass hoch motivierte Verhaltensweisen nicht oder nur unzureichend ausgeführt werden können. Als wichtigste Risikofaktoren für Zungenrollen
bzw. Zungenschlagen bei Mastrindern wird unzureichende Raufutterversorgung mit nachfolgender verminderter Wiederkauaktivität und eine genetische Veranlagung (z. B. Fleckvieh) angesehen. Reizarme Umgebung kann aufgrund mangelnder „Ablenkung“ zusätzlich
das Auftreten fördern.