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Integumentschäden - Was und Warum?

Die äußere Haut (das Integument) stellt die Schnittstelle des Tiers zu der es umgebenden Umwelt dar und bildet ab, wie erfolgreich sich Tiere mit der direkten Einwirkung der Haltungstechnik, aber auch dem sozialen Umfeld (z. B. Verletzungen durch Hornstöße) auseinandersetzen können. Schäden der Haut wie frische oder verkrustete Wunden oder Schwellungen sind schmerzhaft und können auch als Eintrittspforte für Infektionen dienen; Gelenkveränderungen können zu Lahmheiten führen. Beim Rind treten solche Schäden besonders häufig an den Sprunggelenken (Tarsalgelenken) und Vorderfußwurzelgelenken (Karpalgelenken) auf und sind in der Regel auf eine nicht tiergerechte Liegefläche zurückzuführen (nicht ausreichend weich, verformbar, sauber und trocken). Schäden am Nacken sind auf nicht an die Tiergröße angepasste Nackenrohre zurückzuführen. Bei Mastrindern, insbesondere bei Haltung auf harten Böden, sind auch Trittverletzungen der Schwanzspitze bzw. Schäden am Schwanz zu beachten und zu erfassen. Diese können zu im Wirbelkanal aufsteigenden Infektionen und damit zum Festliegen und Totalverlust führen.

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