Erläuterungen
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A |
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Ausweichdistanz - Was und warum?Zur Beurteilung der Qualität der Mensch-Tier-Beziehung gilt die Ausweichdistanz als geeigneter Indikator für die Furchtreaktion der Tiere vor dem Menschen. Geringe Ausweichdistanzen werden mit einer guten Mensch-Tier-Beziehung in Verbindung gebracht. | |
B |
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Behandlungsinzidenz Atemwegserkrankungen - Was und Warum?Dieser Indikator beschreibt die Häufigkeit der dokumentierten Behandlungen (Behandlungsinzidenz) von Atemwegserkrankungen. Diese gehören neben Durchfällen zu den häufigsten Behandlungsursachen bei Kälbern. Sie schränken das Wohlbefinden ein und können gegebenenfalls zum Tod der Kälber führen. Die Behandlungsinzidenz gibt einen Hinweis auf die Häufigkeit von Atemwegserkrankungen. Neben der realen Erkrankungssituation des Bestandes ist die Behandlungsinzidenz zudem von der Tierbeobachtung und der Behandlungsstrategie des Tierhalters abhängig. | ||
Behandlungsinzidenz Durchfallerkrankungen - Was und Warum?Dieser Indikator beschreibt die Häufigkeit der dokumentierten Behandlungen (Behandlungsinzidienz) von Durchfallerkrankungen. Diese gehören neben Atemwegserkrankungen zu den häufigsten Behandlungsursachen bei Kälbern. Sie können das Wohlbefinden einschränken, zu langfristigen Problemen und gegebenenfalls auch zum Tod der Kälber führen. | |
Betriebliche EigenkontrolleSeit 2014 hat jeder Nutztierhalter gemäß § 11 Abs. 8 Tierschutzgesetz (TierSchG) eine betriebliche Eigenkontrolle durchzuführen: „Wer Nutztiere zu Erwerbszwecken hält, hat durch betriebliche Eigenkontrollen sicherzustellen, dass die Anforderungen des § 2 TierSchG eingehalten werden. Insbesondere hat er zum Zwecke seiner Beurteilung, dass die Anforderungen des § 2 erfüllt sind, geeignete tierbezogene Merkmale (Tierschutzindikatoren) zu erheben und zu bewerten." | ||
E |
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Einstreumanagement - Was und Warum?Das Vorhandensein von Einstreu und deren Qualität sind Kriterien zur Beurteilung des Einstreumanagements und können mithilfe des „Nesting Scores“ bewertet werden. Bei einem guten Einstreumanagement liegen die Kälber „im Stroh“, nicht „auf dem Stroh“. | |
F |
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Fett-Eiweiß-Quotient der Milch - Was und Warum?Stoffwechselstörungen beeinträchtigen das Wohlbefinden und stellen – gerade auch in ihrer häufig auftretenden subklinischen Form – aufgrund der mit ihnen verbundenen reduzierten Körperabwehr Risikofaktoren für das Auftreten weiterer Krankheiten dar. | |
G |
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Gegenseitiges Besaugen - Was und Warum?Verhaltensabweichungen oder Verhaltensstörungen deuten darauf hin, dass hoch motivierte Verhaltensweisen nicht oder nur unzureichend ausgeführt werden können. | |
Gehalt somatischer Zellen in der Milch - Was und Warum?Dieser Indikator informiert über den Anteil euterkranker und eutergesunder Milchkühe im Bestand. Der Gehalt an somatischen Zellen in der Milch ist ein bewährter Indikator für den Eutergesundheitsstatus einer Kuh. Erhöhte Zellzahlen geben Aufschluss über Entzündungsprozesse in der Milchdrüse. Klinische Mastitiden können zu Schmerzen beim Tier führen, chronisch-subklinische Mastitiden zu einer Daueraktivität des Immunsystems sowie zu Schädigungen des milchgebenden Gewebes und infolgedessen zu Milchleistungseinbußen. | |
I |
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Integumentschäden - Was und Warum?Die äußere Haut (das Integument) stellt die Schnittstelle des Tiers zu der es umgebenden Umwelt dar und bildet ab, wie erfolgreich sich Tiere mit der direkten Einwirkung der Haltungstechnik, aber auch dem sozialen Umfeld (z. B. Verletzungen durch Hornstöße) auseinandersetzen können. Schäden der Haut wie frische oder verkrustete Wunden und Schwellungen sind schmerzhaft und können auch als Eintrittspforte für Infektionen dienen; Gelenkveränderungen können sich zu Lahmheiten entwickeln. | |
