Wann und wie oft macht man das?

Halbjährlich, zur Mitte Sommer- und Winterhalbjahr, erheben und auswerten.


Welche und wie viele Tiere schaut man sich an?

Beurteilen Sie bis zu einer Bestandsgröße von 30 Tieren alle Tiere. Darüber hinaus können Sie eine bestandsgrößenabhängige Stichprobe (siehe Kapitel "Anleitung Stichprobenziehung") auswählen.


Praktische Hinweise:

Die Tiere werden stets vom Futtertisch aus beurteilt, die Buchten werden nicht betreten.
Dabei die ausgewählten Tiere möglichst komplett beurteilen (alle Indikatoren erheben und dann zum nächsten Tier wechseln).


Wie beurteilt man seine Tiere?

Wählen Sie eine Körperseite eines Tieres zufällig aus und beurteilen Sie den Rumpf des Tieres (ohne Kopf/Hals, Beine und Schwanz) hinsichtlich Verschmutzung. Wenn bei mehr als 25 % der Rumpffläche Kotauflagerungen bzw. Kotanhaftungen (frisch oder getrocknet) zu sehen sind, vergeben Sie die Boniturnote 1 ("verschmutzt").
Verfärbungen des Haarkleids alleine sind nicht als Verschmutzung zu werten.

Achten Sie dabei auf diese Region:

Beurteilen Sie Ihre Tiere folgendermaßen:



Ergebnis - Berechnen Sie für Ihren Bestand:


  • Zählen Sie alle als "verschmutzt" beurteilten Tiere.
  • Dividieren Sie durch die Gesamtzahl der beurteilten Tiere.
  • Multiplizieren Sie mit 100, um den Prozentanteil der verschmutzten Tiere zu erhalten.

Wie geht es weiter?

Um das Gelernte zu verfestigen, können Sie unter "zu den Übungen" weiteres Übungsmaterial finden.

Mit "zum nächsten Indikator" springen Sie weiter zum Indikator "Integumentschäden (inkl. Schwellungen)".

Zu den Übungen Zur Kurs-Übersicht Zum nächsten Indikator


Zuletzt geändert: Dienstag, 9. März 2021, 11:02